Die Arbeitsgemeinschaft der Europäischen Gartenbaulehrer

Mit dem Ziel, die Ausbildung der Gärtnerinnen und Gärtner in der Europäischen Gemeinschaft enger zusammenwachsen zu lassen, wurde der Verein der Europäischen Gartenbaulehrer, mit Sitz in Luxemburg 2017, offiziell gegründet. Dabei konnte die Gemeinschaft der Lehrer auf die große Vorarbeit von Johannes Peperhoven, der 2005 bis 2015 Präsident, des zunächst in Münster, Deutschland eingetragenen Vereins, zurückgreifen.

Jedes Jahr bietet die Schule eines Mitgliedslandes sich als Gastgeber für das Lehrerseminar an, bei dem auch die Generalversammlung abgehalten wird. Das Konzept ist dabei denkbar einfach. Die Lehrerkollegen des gastgebenden Landes organisieren die Fachtagung und können so auf ihre Kontakte vor Ort zurückgreifen und einen Einblick in interessante Gartenbaubetriebe, aber auch kulturelle Begebenheiten vor Ort gewährleisten.

Neben der fachlichen Weiterbildung steht aber auch der Austausch unter Kollegen, die Vertiefung alter und das Knüpfen neuer Bekanntschaften im Vordergrund. Diese persönlichen Kontakte werden vor allem dazu genutzt, um Schülern bei der Suche nach Praktikums-, oder Arbeitsplätzen im europäischen Ausland unter die Arme zu greifen. Außerdem sind einige Gartenbauschulen in Erasmus+-Projekten miteinander verbunden, bei denen ebenfalls ein umfangreiches Weiterbildungsangebot für Auszubildende im Gartenbau angeboten werden.

Ein wichtiger Event, der von der Arbeitsgemeinschaft, der Europäischen Gartenbaulehrer organisiert wird, ist der Europäische Berufswettbewerb für junge Gärtnerinnen und Gärtner, der alle 2 Jahre in einem anderen europäischen Land ausgetragen wird. Der Wettbewerb bietet eine ideale Plattform, Sprachbarrieren zu überwinden und während des gemeinsamen gärtnerischen Arbeitens, sich mit Gleichgesinnten aus den europäischen Nachbarländern auszutauschen und Kontakte oder sogar Freundschaften zu knüpfen.

 

Die Arbeitsgemeinschaft der europäischen Gartenbaulehrer steht für alle Interessierte Schulen und Lehrpersonen offen.

Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft freut sich, wenn die Gemeinschaft in den nächsten Jahren weiterwächst und in Zukunft neben Deutschland, Belgien, Luxemburg, der Schweiz, Österreich, Frankreich, der Tschechei, Kroatien, Slowenien, Polen, Lettland, Estland und Italien, noch weitere Kollegen von anderen Schulen bzw. anderen europäischen Ländern, die Treffen bereichern.